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Die hohe Kunst der Objekt- und Produktfotografie

Eine professionelle Objektfotografie oder Produktfotografie ist technisch und fotografisch ein sehr anspruchsvolles Themenfeld. Diese Abschnitte sollen daher dazu einen Überblick geben, und Hilfe-Suchende in das Themengebiet der Objektfotografie einführen.

Dabei geht es auf dieser Seite insbesondere darum Menschen zu informieren, die das Bedürfnis haben einen Auftrag für ein Objektfoto vergeben zu wollen. Worauf muss ich achten, wenn ich einen Auftrag für das Fotografieren von Objekten vergeben möchte ? Ist da jeder Fotograf gleich, oder muss er/sie spezielle Kenntnisse, Schulungen und Erfahrungen haben, um hier ein professionelles Ergebnis liefern zu können ? Denn Ihre eigentliche Zielsetzung für ein erstklassiges Objektfoto wird häufig vermutlich wirtschaftlicher Natur sein.

Sie möchten vermutlich im Kern eigentlich ein Produkt verkaufen, und Ihre Kunden von Ihrem Angebot überzeugen wollen. Dabei ist, wie sagt man so schön, Content King. Und ein ganz wesentlicher Bestandteil von Content is King ist zweifelsohne ein 1a Objektfoto. Sie legen also hier gerade durch Ihre Einarbeitung in das Thema der Profi-Fotos für Objekte eine erstklassige Grundlage für Ihren eigenen Erfolg.

Experten sprechen dabei von Objektfotografie beziehungsweise Produktfotografie, wenn es um das Fotografieren von Objekten, Produkten, Waren oder Gegenstände jeglicher Art geht. Typischerweise wird Objektfotografie in dem Zusammenhang als Teil der Werbefotografie gesehen, also die Herstellung von Fotos zu Marketingzwecken und zur Verkaufsförderung.

Der hohe Informationsgehalt

Bei der Objektfotografie geht es häufig darum einen hohen Informationsgehalt über das Produkt oder den Gegenstand an den Betrachter des Bildes zu transportieren. Auf die Emotionalität von Produktfotos wird im weiteren noch eingegangen werden, aber zunächst steht daher mal die Information über das Produkt und die Abbildung des Objektes im Vordergrund. Bei diesem sehr sachorientierten Ansatz merkt man schon sehr schnell, dass ein geschultes Auge für Details sowie eine gewisse – im besten Sinne des Wortes – Detailverliebtheit äußerst wichtige Eigenschaften sind, die ein Profi-Fotograf mitbringen sollte. In unserer heutigen komplexen und vielschichtigen Welt braucht es Experten und Profis, die auf einem (Detail)gebiet absolute Kenner und Spezialisten sind. Selbiges gilt auch hier für die Objektfotografie, und ein adäquater Erfahrungsschatz im Detailblick ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Das gilt ebenfalls auch für Stillleben, die auch zur Objektfotografie gezählt werden können.

Lichteinflüsse & Co.

Objektfotografie findet sehr häufig als Studiofotografie statt (allerdings nicht nur, siehe folgend). Das hat auch seine Ursachen und Notwendigkeiten in dem Thema der perfekten Beleuchtung Ihres zu fotografierenden Objektes. Der für Ihr Shooting auszuwählende Objektfotograf sollte sich daher also auch mit Lichteinflüssen, Beleuchtung sowie auch Beleuchtungseffekten äußerst gut auskennen. Da im Außenbereich diese Belichtung kaum unter Kontrolle zu bekommen ist, ist eine Studioausrüstung nahezu unumgänglich. Diese Situation wird dadurch verschärft, dass Objektfotos mitunter über Stunden oder sogar länger vorbereitet und perfektioniert werden müssen. Selbiges bei ständig wechselnden Lichtverhältnissen durch den natürlichen Veränderungsverlauf der Sonneneinstrahlung durchführen zu müssen, gleicht einer Sisyphusarbeit. Ein Fotograf mit angemessenen Studiomöglichkeiten bietet sich im Normalfall daher für Objektfotos tendenziell eher an.

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Was soll fotografiert werden:

Aber natürlich gibt es auch hier bewusste Ausnahmen, bei denen mit Außenfotografie anstelle von Studioaufnahmen erst ein ganz besonderer Reiz der Objektfotos erzeugt wird. Dabei wird im Normalfall das Tageslicht allein nicht reichen, da es längere Belichtungszeiten erfordert, es mitunter zu starke, oder zu direkte Sonneneinstrahlung gibt, und ähnliches. Wer als Auftraggeber den Reiz des Besonderen favorisiert, für den sind Außenaufnahmen von Objekten aber sicherlich auch eine spannende Alternative. Man merkt jedoch auch hier sehr schnell wie wichtig entsprechende Erfahrung und Professionalität auf Seiten des Fotografen vonnöten sind, und was Sie damit bei Bedarf konkret hinterfragen sollten.

Sie merken sicherlich schon an diesen Schilderungen, dass für einen Profifotografen viel Zeit und Geduld notwendig ist, um im Bereich der Objektfotografie erfolgreich sein zu können. Objektfotos sind kein schneller Schnappschuss. Vielmehr ist ein geduldiges und perfektionistisches Vorgehen typisch. Solche charakterlichen Eigenschaften sollte daher auch der Fotograf mitbringen, den Sie für Ihre Objektfotos engagieren wollen.

Im Bereich der Objektfotografie gibt es übrigens auch häufiger den Begriff der Table-Top-Fotografie. Von dieser Table-Top-Fotografie spricht man, wenn kleinere Objekte fotografiert werden sollen. Bei dieser auch als Tischfotografie bezeichneten Variante der Objektfotos (z.B. für Schmuckgegenstände) geht es häufig darum auch die Auflagefläche, also den Tisch, quasi „zum Leuchten“ zu bringen. Dazu nutzt ein Fotograf typischerweise Lichttische, auch Softbox genannt. Am fertigen Produktfoto mag man das nur implizit wahrnehmen, aber es ist im direkten Vergleich vom Effekt her ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und letztendlich wollen Sie mit den Fotos Ihrer Objekte ja wirtschaftlich erfolgreich sein. Ein gut ausgestatteter und vielleicht sogar auf Table-Top spezialisierter Fotograf hilft Ihnen dieses Ziel zu erreichen.

Wie schon kurz angesprochen, ist neben dem fotografischen Transport des Informationsgehaltes zu dem Objekt auch eine gewisse Emotionalität erforderlich, vielleicht mal mehr und mal weniger, jedoch auch dies ein bedenkenswerter Aspekt bei der Auswahl Ihres richtigen und passenden Fotografen für Ihr Vorhaben. Man sollte sich dabei vor Augen führen, dass das zu fotografierende Objekt im Normalfall ja ein dreidimensionaler Gegenstand sein wird. Diese Dreidimensionalität in eine fotografische Perspektive zu überführen ist eine Kunst, bei der auch Emotionen in das Bild mit einfließen können, je nach Einsatzzweck für das Foto. Ein Bild kann zum Beispiel dadurch emotionaler werden - oder eben nicht, je nach Anforderung - indem die bereits erwähnten Möglichkeiten zu Lichteinfall, Ausleuchtung und Belichtung Anwendung finden. Aber es gibt weitere Alternativen zur Erzeugung von Emotionalität auf Fotos, und zwar mit Schärfe beziehungsweise Schärfeverlauf. Eine gezielte Unschärfe im vorderen oder auch im hinteren Bereich des Bildes kann solche Emotionen erzeugen. Auch mit dem bewussten Einsetzen von perspektivischen Verzerrungen kann in dem Zusammenhang gearbeitet werden.

Fragen Sie den Fotografen Ihres Vertrauens nach solchen Details, ein Profi wird Ihnen dazu sicherlich gute Antworten liefern können.

Auch ein direkter Vergleich solcher erstellten Fotos mit unterschiedlichen „Spielvarianten“ zu Unschärfen und Schärfeverläufen wird Ihnen als Auftraggeber sicherlich helfen, die entscheidende Endauswahl für das perfekte Objekt-Bild zu treffen.

Spiegeln die Oberflächen des Objektes, welches Sie fotografiert haben möchten ?

Spiegelnde Oberflächen sind nochmal eine ganz besondere Herausforderung bei der Objektfotografie, und können zum Beispiel bei Gläsern, Uhren oder Schmuckstücken vorkommen, aber beispielsweise auch bei metallischen Gegenständen im Industriebereich.

Auch dies gehört zur Detailarbeit des Fotografen mit dazu, solche Aspekte mit im Blick zu haben, damit sich nicht das Studio oder andere Gegenstände versehentlich in der Oberfläche Ihres zu fotografierenden Objektes spiegeln.

Ein Profi wird dabei auch darauf achten, dass z.B. keine Fingerabdrücke oder Verschmutzungen auf reflektierenden Oberflächen verbleiben, und so mit auf das fertige Foto geraten.

Ein weiteres Themenfeld, welches Sie mit Ihrem Fotografen besprechen können ist die Schattenbildung. Häufig ist es Tätigkeit des Fotografen darauf zu achten die Schattenbildung zu vermeiden. Aber im Spiel von Licht und Schatten kann Ihr Foto-Spezialist Schatten auch gezielt einsetzen, um besondere optische Effekte auf den Fotos für Sie zu erzeugen. Auch eine Fotografie mit gezielter Schattenbildung kann als Ergebnis äußerst ansprechend und wirkungsvoll sein. Der Fotograf kann dabei durch die Anzahl und Positionierung der Lichtquellen sowie die Lichtführung sehr viel justieren, wobei natürlich die Perspektive des Betrachters jeweils von fundamentaler Bedeutung ist. Und die digitale Fotografie heutzutage gibt ja viele Möglichkeiten der Kontrolle und Begleitung für den Auftraggeber, auch während des Entstehungsprozesses.

Der Kausalzusammenhang von Ambiente und Licht ist für die perfekte fotografische Inszenierung Ihrer Waren und Produkte ohnehin sehr wesentlich. So kann zum Beispiel über die Lichtempfindlichkeit gearbeitet werden, als einen möglichen Parameter zur Gestaltung des fotografischen Werkes. Aber auch das Farbspektrum des verwendeten Lichts ist ein weiterer wichtiger Parameter, z.B. durch den bewussten Einsatz eines rein weißen Lichtes von über 5000° Kelvin, oder ein sehr warmes Licht im Bereich von rund 3000° Kelvin. Hier wird unter anderem mit Farbbalance und Weißabgleich gearbeitet werden um Farbverfälschungen Ihrer Produkte auf dem Foto soweit wie möglich zu vermeiden. Ihr Fotograf wird zum Beispiel Blitzgerät und Reflektoren einsetzen, und dabei sicherlich auch die Oberflächenstruktur des zu fotografierenden Objektes beachten, also ob ihr zu fotografierendes Produkt eine eher glatte oder raue Oberfläche aufweist. Ferner kann ihr Fotograf auch mit zum Beispiel IceLight arbeiten, um durch Licht das Auge des Betrachters an die richtigen Stellen auf dem Foto zu lenken. Alles mit dem Ziel der Inszenierung Ihrer Produkte im Bild als das sehr wichtige Kommunikationsmittel zu Ihren Kunden. Für überzeugende Bildergebnisse sollte in Ihrem Briefing-Gespräch mit dem Fotografen beziehungsweise der Fotografin daher auch über die Art der Verwendung des Bildes und damit die Art der Anforderung gesprochen werden, z.B. ob das fertige Bild in einem hochglänzenden Werbeflyer zum Einsatz kommen soll.

Lassen Sie uns zur Abrundung noch kurz auf Dekorationen eingehen, die von Ihrem Foto-Profi ebenfalls viel Erfahrung und handwerkliches Geschick erfordern können. Die adäquate Gestaltung des Hintergrund ist wichtig, damit zu unruhige Hintergründe nicht unnötig vom eigentlichen Objekt ablenken. Denn Sie werden Ihre Fotos wohl meist für Werbezwecke und kommerziell geprägte Aufgaben einsetzen wollen, so dass ganz zielorientiert das eigentliche Motiv kreativ und qualitätsgetrieben im Vordergrund stehen soll - um im rechten Licht zu erstrahlen.

Die Unterschiede in den fotografischen Schwerpunkten und Erfahrungen von Fotografen können riesig sein. Mit der fundierten und qualitätsorientierten Auswahl des richtigen Foto-Profis, ausgerichtet an Ihren Anforderungen als Auftraggeber, legen Sie den Grundstein für Ihren Erfolg in der Bilderkommunikation mit Ihren Kunden.

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